Das Gwint-Turnier in der Quest „Hohe Einsätze“ gilt als das anspruchsvollste Event im Hauptspiel The Witcher 3: Wild Hunt. Eine einzige Niederlage führt zum sofortigen Ausscheiden, wodurch exklusive Anführer-Karten und die Trophäe „Gwintmeister“ – eine Grundvoraussetzung für den Erfolg „Kartensammler“ – unwiderruflich verpasst werden. Dieser Guide fasst sämtliche Voraussetzungen, strategischen Tipps und Belohnungen zusammen, damit ihr das Turnier sicher gewinnen könnt.
Voraussetzungen und Vorbereitung
Deck-Voraussetzungen und Mindestwert
- Eintrittsgebühr: 1.000 Kronen (Quelle S1).
- Mindestens fünf Heldenkarten im Deck (nach INFO 2).
- Mindest-Turnier-Deck-Wertung: 5 von 5 (INFO 1).
- Empfohlene Mindestspielstufe: Stufe 26 (Quelle S2).
Empfohlene Kartenquellen vor dem Turnier
- Karten von Händlern, Tavernenwirten und Schmieden sammeln – jeder Sieg gegen sie liefert eine neue Karte.
- Absolvieren von Gwint-Quests in Velen, Novigrad und Skellige, um besonders starke Heldenkarten zu erhalten.
- Fraktionen-Strategien verinnerlichen: Nördliche Königreiche und Nilfgaard (Spione/Finten), Monster (Nahkampf-Musterung), Scoia’tael (flexibel).
Checkliste vor Turnierbeginn
- Separaten Spielstand anlegen, um vor jedem Gegner manuell zu speichern (INFO 1).
- Deck prüfen: mindestens fünf Helden, Deck-Stärke-Wertung 5/5.
- 1000 Kronen bereitstellen.
- Strategie für jede Fraktion festlegen.
Ablauf des Turniers und Gegnerübersicht
Nach Zahlung der Antrittsgebühr wird das Turnier im Passiflora-Bordell gestartet. Die Gegner treten in fester Reihenfolge gegeneinander an:
- Bernard Tulle – Fraktion Nördliche Königreiche
- Sasha (alias Cantarella) – Fraktion Nilfgaard
- Finneas – Fraktion Scoia’tael
- Graf Tybalt – Fraktion Monster
Ein Verlust in irgendeiner Runde bedeutet sofortiges Ausscheiden (Permadeath-Risiko, INFO 1).
Strategien für jede Runde
1. Bernard Tulle (Nördliche Königreiche)
- Er nutzt Heldenkarte Geralt (+15 Stärkewert) und mehrere Spione.
- Empfohlene Gegenstrategie: eigene Spion- und Fintenkarten einsetzen, um seine Spione zurückzuerobern.
- Die Partie gilt als Einstiegshürde und sollte mit einem ausgewogenen Deck gut zu bewältigen sein (INFO 2).
2. Sasha / Cantarella (Nilfgaard)
- Starkes Spion- und Finten-Deck, unerschöpflicher Vorrat an Spezialkarten.
- Empfehlung: Mit Nilfgaard oder Nördlichen Königreichen spielen und mindestens je zwei Spione sowie zwei Finten einbauen.
- Die Karte „Horn des Kommandanten“ kann entscheidend sein – in einer aufgezeichneten Partie gewann sie knapp 206 zu 203.
- Optionales Angebot von Sasha zur Gewinnteilung ermöglicht am Quest-Ende eine Romanzenszene (INFO 2).
3. Finneas (Scoia’tael)
- Setzt auf aggressive Musterungskarten.
- Empfohlene Gegenkarte: Wetterkarte „Klirrende Kälte“, um seine Musterungen zu neutralisieren.
- Nach dem Sieg fordert Finneas einen Faustkampf – das ist ein rein erzählerisches Element, das jedoch keinen Einfluss auf das Deck hat.
4. Graf Tybalt (Monster)
- Monster-Fraktion fokussiert starke Nahkampfreihe und mehrere Heldenkarten.
- Wetterkarte „Klirrende Kälte“ erneut empfehlenswert, um die Nahkampfkraft zu schwächen.
- Im Finale kann das Kaiserreich Nilfgaard als Gegenfraktion erfolgreich eingesetzt werden (INFO 2).
Exklusive Anführer-Karten als Siegprämie
Jede gewonnene Runde belohnt Geralt mit einer einzigartigen Anführer-Karte der besiegten Fraktion. Diese Karten sind ausschließlich im Turnier erhältlich und für den Erfolg „Kartensammler“ zwingend erforderlich.
- Foltest: Der Eisenharte (Nördliche Königreiche)
- Emhyr var Emreis: Der Unerbittliche (Nilfgaard)
- Francesca Findabair: Königin von Dol Blathanna (Scoia’tael)
- Eredin Bréacc Glas: Bringer des Todes (Monster)
Insgesamt sind vier Anführer-Karten gewinnbar (Metric: Gewinnbare Anführer-Karten = 4, Jahr 2015, INFO 1).
Trophäen-Relevanz und Permadeath-Risiko
- Erfolgreicher Gesamtsieg schaltet die Trophäe „Gwintmeister“ frei (Metric: Freischaltbare Trophäe – Gwintmeister, 2015, INFO 1).
- Die Trophäe ist Voraussetzung für den Gesamterfolg „Kartensammler“.
- Jede Niederlage führt zum sofortigen Ausscheiden und zum permanenten Verlust der jeweiligen Anführer-Karte (Counterpoint: Permanenter Verlust verpassbarer Karten, INFO 1).
- Manuelles Zwischenspeichern vor jedem Match ist unerlässlich, um Frustmomente zu vermeiden (FAQ-Hinweis, INFO 1).
Preisgeld und finanzielle Entscheidungen
- Maximaler Preisgeldtopf: 9.000 Kronen (Quelle S1).
- Geralts Anteil bei Annahme von Sashas Pakt: 4.500 Kronen (INFO 1).
- Geralts Anteil bei Ablehnung von Sashas Pakt: 9.000 Kronen (Quelle S2).
- Die Aufteilung des Preisgeldes auf 4.500 Kronen für Geralt erfolgt nach Abschluss der Lagerhaus-Ermittlung (INFO 1).
- Selbst bei frühem Ausscheiden kann Geralt über Sashas Angebot noch Geld erhalten, verpasst jedoch die späteren Anführer-Karten (FAQ-Antwort, INFO 1).
Wichtige Hinweise und häufige Fragen (integriert)
- Kann man das Turnier nach einer verlorenen Runde wiederholen? Nein – das Turnier geht ohne Geralt weiter und die Quest schlägt teilweise fehl. Ein vorheriger manueller Spielstand ist unverzichtbar.
- Welche Belohnungen erhält man neben dem Preisgeld? Pro Sieg eine exklusive Fraktions-Anführer-Karte; Gesamtsieg schaltet die Trophäe „Gwintmeister“ frei.
- Muss man das Turnier gewinnen, um die 4.500 bzw. 9.000 Kronen zu bekommen? Nein. Auch bei frühem Ausscheiden bietet Sasha an, den Diebstahl des Potts aufzuklären, wodurch ein Teil des Preisgelds gesichert werden kann, jedoch gehen die späteren Karten verloren.
Fazit
Das Gwint-Turnier in „Hohe Einsätze“ ist ein riskantes, aber lohnendes Unterfangen. Wer die Mindestdeck-Anforderungen erfüllt, vor jedem Match manuell speichert und die hier beschriebenen Fraktions-Strategien befolgt, kann alle vier exklusiven Anführer-Karten ergattern, die Trophäe „Gwintmeister“ freischalten und einen soliden Geldbetrag sichern. Das „Permadeath“-Risiko macht jede Runde zu einer entscheidenden Herausforderung – doch mit sorgfältiger Vorbereitung ist der Weg zum Erfolg klar.